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27.08.11 / Reutlinger Gerneral-Anzeiger / www.gea.de Der Betzinger Macher Gerald Horner wird am Montag 70. In 44 Jahren nie rote Zahlen geschrieben
Ein Fläschchen und kein böses Wort VON MANFRED KRETSCHMER / www.gea.de
BETZINGEN. Gerald Horner lebt Tischtennis. Gerald Horner atmet
Tischtennis. Und ein Ende ist nicht in Sicht. »Ich bin nach wie vor tischtennisverrückt«, sagt der Abteilungsleiter des TSV Betzingen. Seit 44 Jahren steht Horner bei den Zelluloidkünstlern des Turn- und
Sportvereins an der Spitze, seit 44 Jahren ist er verheiratet - und am Montag feiert er seinen 70. Geburtstag.
Er müsse sich bei seiner Frau Brigitte bedanken, dass er über einen so langen
Zeitraum vorneweg marschieren konnte und weiterhin wird. »Das ging und geht oft über das Zumutbare hinaus.« Aber: »Ich habe immer noch mehr Spaß als Ärger.« Ans Aufhören denkt Horner deshalb nicht,
betont allerdings, dass er »jederzeit ins zweite Glied« rücken würde, wenn ein Nachfolger in Sicht wäre.
Der mittlerweile beruflich den Ruhestand genießende Architekt darf mit Stolz auf eine
erfolgreiche Zeit zurückblicken. 14 Jahre kämpften die Betzinger Frauen in der Bundesliga um Punkte, gewannen den Europapokal, die Mädchen wurden zwei Mal deutscher Mannschaftsmeister, die Jungen einmal
und die Schülerinnen holten ebenfalls einen DM-Titel in den größten Reutlinger Vorort. Ohne Wenn und Aber handelt es sich dabei um die Erfolgsgeschichte von Horner und Wolfgang Lohse, der als Trainer,
Betreuer und gute Seele seinen Anteil am Höhenflug hatte.
Horner engagierte sich bereits als Jugendlicher beim TSV
Betzingen in der Nachwuchsarbeit. Als 17-Jähriger übernahm er das Amt des Bezirksjugendwarts. Später wurde er bei seinem Heimatverein als Abteilungsleiter Nachfolger von Fritz Draxler. »Mein Motto
lautete stets, man muss Chancen erkennen und zupacken.« In den achtziger Jahren erkannte er die Chance im Frauenbereich. 1984 waren die Damen in der Landesliga angesiedelt, sechs Jahre später in der
Bundesliga. Horner: »Um unsere eigenen Talente zu halten, haben wir Leute dazu geholt.« Die Eigengewächse Elke Daub, Ellen Sorg, Darja Schmid und Jutta Ernst waren Ende der achtziger, Anfang der
neunziger Jahre dabei. In der ersten Bundesliga-Saison 1990/91 gehörten Daub und Sorg zum Stamm und Schmid stand in Lauerstellung. Komplettiert wurde das Team damals von der mittlerweile in Wannweil
wohnenden Xu Weiyu und Susanne Wenzel.
Ihm sei es »immer wichtig gewesen, im Guten auseinanderzugehen«, lautet eine weitere Horner-Maxime. Den Kontakt zu den Ehemaligen pflegt er nach wie vor.
»Ich habe erst vor ein paar Tagen bei Susanne Wenzel angerufen. Sie ist 48 geworden.« Ganz besonders ans Herz gewachsen ist ihm Olga Güttler, mit der er am häufigsten telefoniert. Aber auch zu Qianhong
Gotsch, Viktoria Pavlovitch, Meike sowie Gaby Rohr, Ding Yaping - dieses Quintett gewann 2001 den Europapokal - und den anderen hält er den Kontakt.
Die Höhepunkte seiner Amtszeit? »Die
Bundesliga-Ära hat besonders viel Spaß gemacht.« Emotional stark berührt hat ihn auch der Siegeszug von Gotsch im Jahr 2000, die bei den deutschen Meisterschaften und den europäischen Titelkämpfen
triumphierte und bei den Olympischen Spielen bis ins Viertelfinale vordrang. Bemerkenswert: Mit Ding Yaping und Gotsch belegen zwei Ex-Betzingerinnen in der aktuellen deutschen Rangliste die Plätze eins
und zwei.
Unaufgeregt blickt Horner auf das Frühjahr 2005 zurück, als er
die Frauen-Mannschaft aus der Bundesliga zurückzog. »Uns ist die Entscheidung von der Familie Rohr abgenommen worden.« Der Vater der Rohr-Zwillinge und seine Geschäftsfreunde deckten zu jener Zeit den
Etat zu mehr als der Hälfte ab. Horner erinnert sich an den Abend der Entscheidung in Unterboihingen: »Die ganze Familie Rohr war da, wir tranken zusammen eine Flasche Wein und nach einer Viertelstunde
stand unser Rückzug fest. Ohne ein böses Wort.«
Horner legt Wert darauf, dass der TSV nicht nur wegen der Rohr-Familie in der höchsten Spielklasse mitmischte. »Wir waren schon vorher in der
Bundesliga.« Nachdem sich Rohr zurückzog, klaffte eine 50 000-Euro-Lücke im Etat, die nicht geschlossen werden konnte. Der nach wie vor in der vierten Mannschaft spielende Horner hat diesen Schritt nie
bereut. Vielmehr ist er stolz darauf, »in allen 44 Jahren meiner Amtszeit niemals rote Zahlen« geschrieben zu haben. Und daran wird sich auch in den nächsten Jahren unter der Regie von Gerald Horner
nichts ändern. (GEA) / www.gea.de
19.08.11 / Wir Ihr sicher bemerkt habt wurde, wegen Urlaub meinerseits,
die Seiten nicht aktualisiert. Das Datum der unten stehenden Meldungen bezieht sich auf den
Eingang der Information bei mir. Bitte beachtet deshalb alle Infos ab dem 27.07.2011
04.08.11 / Bezirksvorsitzender Eberhard Kußmaul
Neuer Ausrichter für die Bezirksmeisterschaften gesucht, evtl. auch getrennt nach Jugend / Erwachsene: Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden,
Gerald Horner hat noch eine gute Idee zu meiner gestrigen Mail gehabt.
Natürlich wäre es auch möglich, die Bezirksmeisterschaften für die Jugend und die Aktiven zu trennen. Wenn also jemand Interesse hat, die Bezirksmeisterschaften nur für die Jugend oder nur für die
Aktiven auszurichten, sollte er sich ebenfalls melden. Alle Varianten je nach Hallenkapazitäten sind denkbar, also z. B. nur Jugend verteilt auf 2 Tage, nur Aktive an einem Tag usw.
Viele Grüße
Eberhard Kußmaul
03.08.11 / Bezirksvorsitzender Eberhard Kußmaul Neuer Ausrichter für die Bezirksmeisterschaften gesucht:
Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden,
vor einigen Tagen habe ich von Claus-Dieter Kieser, TSV Kusterdingen die Nachricht erhalten, dass die Ausrichtung der Bezirksmeisterschaften 2011 am
12./13.11. in Kusterdingen sehr stark gefährdet ist. Grund dafür ist das Unwetter vor einiger Zeit, das an der Halle erhebliche Schäden verursacht hat. Ob die Reparaturarbeiten rechtzeitig bis im Herbst
abgeschlossen werden können, ist nach aktueller Aussage der Gemeindeverwaltung unsicher. Der TSV Kusterdingen wird daher auf die Ausrichtung der Bezirksmeisterschaften verzichten. Mir ist klar,
dass es sicher problematisch sein wird, jetzt noch kurzfristig eine Halle für 2 Tage belegen zu können. Ich habe zunächst bei den beiden Bewerbern für die Bezirksmeisterschaften 2012 nachgefragt. Der
TSV Betzingen hat mir inzwischen mitgeteillt, dass die Halle in diesem Jahr schon belegt ist. Bei der TuS Metzingen konnte ich niemanden erreichen, da die Abteilungsleiterin derzeit im Urlaub ist.
Wer eventuell Interesse hat, die Veranstaltung zu übernehmen - freie Halle vorausgesetzt - sollte sich so bald wie möglich bei mir melden.
Viele Grüße Eberhard Kußmaul
02.08.11 / JAP 2011/2012 (Jahresarbeitsprogramm) als PDF-Datei (3 MB)
01.08.11 / Markus Fach vom TTC rollcom Reutlingen TT-Turnier rollcom-Cup am 11.09.2011
Liebe Tischtenniscracks, die neue Saison steht vor der Tür und mit ihr auch das Erste riesige Highlight
: Der mit über 1000 Euro Preisgeld dotierte rollcom-Cup
feiert seine Premiere und ist der optimale Formtest für die neue Tischtennissaison. In allen Leistungsklassen kann sich nochmal der letzte Schliff mit Wettkampfpraxis geholt werden, bevor die Saison startet.
Der TTC rollcom Reutlingen ist hochmotiviert, am 11.09.2011 die Saison für Euch zu eröffnen. Durch unsere langjährige Erfahrung beim Ausrichten von großen überregionalen
Ranglisten garantieren wir allen Akteuren einen gelungenen Turniertag. Wir verlosen außerdem unter allen Teilnehmern als Sonderpreis VIP-Tickets zu einem interessanten Sportevent. Also seid
dabei am 11.09.2011 und meldet Euch am besten gleich an! Im Anhang findet Ihr alle weiteren Informationen. Bitte leitet die Einladung in eurem Verein weiter.
Ausschreibung zum rollcom-Cup / Anmeldeformular
Also bis bald beim rollcom-Cup - wir freuen uns auf Eure Teilnahme,
Euer TTC rollcom Reutlingen
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